...dem Team
Unser Team besteht aus acht Mitarbeiterinnen. An jedem Tag finden spontane Gespräche, vor und nach Dienstbeginn, sowie in den Pausen, zwischen den einzelnen KollegenInnen statt.
Für die Vor- und Nachbereitung von Festen und Projekten, Reflexionen des Gruppengeschehens und der pädagogischen Arbeit, … wird regelmäßig einmal wöchentlich ein mehrstündiges, kleines Teamgespräch (Gruppenleitungen und Leitung der Einrichtung) durchgeführt.
Im Abstand von vier Wochen werden „große“ Teamgespräche, zwischen Gruppen- und Kindergartenleitung(en), sowie Ergänzungskräften einberufen.
Seit dem Frühjahr 2004 werden durch die Kindergartenleitung einmal jährlich Mitarbeiterinnengespräche mit jedem einzelnen Teammitglied -nach vorheriger Terminabsprache- durchgeführt.
Informationen über Fortbildung, neue Gesetzesgrundlagen, E-Mails der Stadtverwaltung,… werden über Umlaufmitteilungen an das gesamte Team weitergereicht.
Innerhalb der Gruppen finden ebenfalls tägliche, gruppeninterne Gespräche zwischen Gruppenleitung, Ergänzungskraft und ggfls. der Praktikantin statt.
Fester Bestandteil der Teamzusammenarbeit ist die regelmäßige Überprüfung dieser Konzeption auf inhaltliche Korrektheit und die eventuelle Anpassung/Überarbeitung.
...anderen Kindergärten
Alle Erzieherinnen der drei Städtischen Kindergärten treffen sich einmal jährlich um unterschiedliche Themenbereiche, wie z.B. Fortbildungsmaßnahmen, einrichtungsübergreifende Umstrukturierungen, gemeinsame pädagogische Projekte, etc. abzustimmen.
Gemeinsam werden Fortbildungen wie z.B. „Erste-Hilfe-am-Kind“, Hygieneverordnung, etc. besucht.
Auch Besichtigungen pädagogischer und therapeutischer Einrichtungen (z.B. Haus früher Hilfen) kennzeichnen solche Erzieherinnentreffen.
In sechswöchigem Abstand treffen sich die Leitungen und stellvertretenden Leitungen der drei Einrichtungen gemeinsam mit der Fachberatung Frau Dürselen, um kindergartenübergreifende Themen zu erörtern, neue Denkanstöße zu bekommen, pädagogische und verwaltungstechnische Aspekte der Arbeit und die Teilnahme an Festen und Feiern (Stadtfest, Weltkindertag, Aktionsstand des Kindergartens beim Stadtfest) der Stadt Wiehl abzustimmen.
Die Ferienzeiten der Städtischen Kindergärten werden besprochen und aufeinander abgestimmt. Gleichzeitig wird die (ferienbedingte) Aufnahme eines Kindes aus einer anderen Einrichtung, mit der Leitung dieser Einrichtung, abgesprochen.
Kindergärten in freier Trägerschaft
Hospitationen und Erfahrungsaustausch, z.B. mit dem kath. St. Franziskus Kindergarten, als in unserem Kindergarten zum ersten Mal zweijährige Kinder aufgenommen wurden.
Erfahrungsaustausch telefonischer Art, z.B. über neue Kindergartenangebote, die von externen Anbietern durchgeführt werden. Hier können bereits gemachte Erfahrungen sehr wertvoll sein.
Regelmäßige Arbeitskreistreffen mit ErzieherInnen aus Tagesstätten, welche ebenfalls die Mediation in ihrer Einrichtung praktizieren.
Eine intensivere Zusammenarbeit gibt es mit den AWO-Kindergärten Oberbantenberg und dem Johanniter Kindergarten Bielstein, mit denen wir den Familienzentrumsverbund Wiehl-Nord bilden.
...dem Jugendamt und der Stadtverwaltung
Die Fachberatung der Städtischen Kindergärten hat seit dem 01. Januar 1999 Frau Dürselen.
Zu ihrem Aufgabengebiet gehört u.a. die:
- Planung und organisatorische Betreuung von Fortbildungsveranstaltungen (z.B. Bielefelder Screening)
- Planung und organisatorische Betreuung von Festen und Veranstaltungen der städtischen Einrichtungen, aber auch von Großveranstaltungen, mit unserer Beteiligung
- Teilnahme an ca. vier Teamgesprächen, in unserer Einrichtung, pro Jahr
- unterstützende Beratung einzelner Kollegen oder auch des gesamten Teams bei pädagogischen Anliegen
- sachlich kompetente Unterstützung und Beschaffung von Informationen (rechtliche Grundlagen) zur gemeinsamen Entscheidungsfindung bei strukturellen Änderungen (z.B. Personal, Gruppenkonstellation, Öffnungszeiten, etc).
Um die Zusammenarbeit in den o.g. Punkten zu gewährleisten, finden zahlreiche sowohl anberaumte, als auch zwanglose Gespräche zwischen den Erzieherinnen (meistens vertreten durch die Leitung) und Frau Dürselen statt.
Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Frau Dürselen eine externe und neutrale Ergänzung unseres Teams darstellt.
Mit Frau Glombig als Sachbearbeiterin für das An-, Um- und Abmeldeverfahren von Kindern und Frau Schneider, als zuständige Sachbearbeiterin für die Buchung von Zahlungsanweisungen und externe Etatabwicklung, stehen uns auch auf diesen Gebieten Ansprechpartnerinnen zur Verfügung.
Das Einverständnis von Eltern vorausgesetzt, kann bei Bedarf ein intensiver Gesprächsaustausch zwischen Sozialarbeiterin des Bezirkssozialdiensts (BSD) und dem pädagogischen Personal unseres Kindergartens stattfinden. Gleichzeitig wird auch den Mitarbeiterinnen des BSDs die Möglichkeit zur Hospitation in der Einrichtung geboten.
Dabei wird unser Tun und Handeln vom Kindeswohl bestimmt und die Förderung/der Erhalt einer positiven Entwicklung und Lebenssituation des Kindes als oberste Priorität beachtet.
Neben den Mitarbeitern(innen) des Jugendamts arbeiten wir auch mit den Kollegen(innen) der übrigen Stadtverwaltung häufig und vertrauensvoll zusammen.
So ergeben sich die Berührungspunkte mit dem Fachbereich 1 (innere Verwaltung) überwiegend durch die Änderung von Dienstverträgen des Personals, Stellenneu- oder -umbesetzungen, dem Postverkehr des Kindergartens und den Kopieraufträgen für Elternbriefe, etc.
Mit dem Fachbereich 7 (Hoch- und Tiefbau) entstehen die Schnittstellen im Bereich der Reparatur, Instandsetzung und Erneuerungswünschen im oder am Kindergartengebäude und Außengelände.
Auch die Pflege der Umlagen wird mit Vertretern(innen) des Bauamts abgestimmt.
... den Grundschulen
Basierend auf dem Schulfähigkeitsprofil (herausgegeben vom Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein-Westfalen) und der Bildungsvereinbarung (entwickelt und unterzeichnet von den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege, den kommunalen und kirchlichen Spitzenverbänden, sowie dem Ministerium für Schule, Jugend und Kinder des Landes Nordrhein Westfalen) wurde die Zusammenarbeit unserer Einrichtung mit der Grundschule Marienhagen im Sommer 2003 überarbeitet und neu konzipiert, so dass sie sich ab diesem Zeitpunkt wie folgt darstellt:
Gegen Ende September eines jeden Jahres treffen sich Schul- und Kindergartenleitung, um (die schriftliche Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten vorausgesetzt) wichtige Informationen (Stärken, besondere Fertigkeiten, Fähigkeiten) über Kinder auszutauschen, sowie bei vorhandenen Schwächen gegebenenfalls Fördermaßnahmen (Deutsch- Sprachkurse,…) zu erörtern.
Im März eines Jahres findet ein erneutes Treffen statt, in welchem die Erzieherinnen über Fortschritte der Kindes berichten. Gleichzeitig wird in diesem Treffen darüber gesprochen, welches Kind im Würzburger Trainingsprogramm in seiner phonologischen Bewusstheit gefördert wurde.
Die Schulleitung berichtet von den Einschulungsuntersuchungen und klärt eventuell noch offene Fragen hierzu mit der Kindergartenleitung ab. Aus aktuellen Anlässen kann es auch jederzeit zu anderen Treffpunktszeiten kommen, wenn es z.B. Diskrepanzen zwischen der Einschätzung des Kindergartens und der schulärztlichen Untersuchung gibt.
Um den angehenden Schulkindern den Einstieg in das künftige „Schulleben“ zu erleichtern, haben Sie die Möglichkeit, gegen Ende des Kindergartenjahres und in Begleitung der Erzieherinnen, an einer Unterrichtsstunde (in der ersten Klasse der Grundschule) teilzunehmen.
Gemeinsame Elternabende von Schule und Kindergarten zum Thema: „Schulfähigkeit und Einschulung“ werden in unregelmäßigen Abständen angeboten.
Die Abstimmung von schul- und kindergarteninternen Veranstaltungen, zur Vermeidung von Terminüberschneidungen, ist ebenfalls fester Bestandteil unserer Zusammenarbeit. Selbstverständlich gibt es auch mit den anderen Grund- und Sonderschulen des Kreises eine harmonische Zusammenarbeit.
Die eventuell nötige Einschulung in eine andere Grundschule wird vom Kindergarten, z.B. durch Gespräche und Hospitationsmöglichkeiten für die LehrerInnen des Kindes, ebenfalls mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, zum Wohl des Kindes und um auch in diesen Fällen einen leichten Übergang zu gestalten, unterstützt.
Seit Juni 2008 wurden zwei Kooperationsbeauftragte (jeweils von der Gemeinschaftsgrundschule Marienhagen und dem Städt. Kindergarten Marienhagen) bestimmt, welche die Zusammenarbeit der beiden Institutionen ausbauen und steuern. Für die GGS Marienhagen hat diese Aufgabe Frau Cordes übernommen, der Kindergarten wird von Frau Szilagyi repräsentiert.
….dem Tagesmütternetz Oberberg e.V.
Mittels eines Kooperationsvertrags mit dem Tagesmütternetz ist es uns möglich, Eltern bei der Wahl einer Tagesmutter aktiv zu unterstützen und Hilfestellung zu leisten. Gleichzeitig bieten wir eine offene Sprechstunde des Tagesmütternetzes im Jugendamt der Stadt Wiehl an, um es Ihnen zu ermöglichen, auch individuelle Fragen stellen zu können. Gleichzeitig erhalten Sie hier im Kindergarten wichtige Informationen darüber, wie Sie sich beispielsweise als Tagesmutter ausbilden und im Netzwerk registrieren lassen können.
….der familienwerkstatt Oberberg e.V.
Durch einen Kooperationsvertrag mit der familienwerkstatt Oberberg e.V. können wir Alleinerziehende und/oder Patchworkfamilien unterstützen. Neben Gesprächskreisen und gemeinsamen Freizeitaktivitäten, bietet die familienwerkstatt den Betroffenen auch eine Begleitung bei Behördengängen, die Nutzung der Großeltern-Netzwerk-Babysitter, eine Gruppenbegleitung für Trennungs- und Scheidungskinder u.v.m. an.
… der Musikschule der homburgischen Gemeinden
Einmal wöchentlich (dienstags) bietet Frau Kappes für jene Kinder, welche in der Musikschule der homburgischen Gemeinden angemeldet sind, die musikalische Früherziehung in unserem Mehrzweckraum an.
Als „Kostprobe“ präsentiert Frau Kappes den Kindergartenkindern in unserer Einrichtung einmal jährlich eine kleine Vorführung (Singspiel/Lied) der Musikschulkinder.
…der Volkshochschule Oberberg
In Zusammenarbeit mit der Volkshochschule können wir Kindern ab fünf Jahren die Möglichkeit bieten, den Kurs hier im Kindergarten, jeweils montags, zu besuchen. Hierbei handelt es sich um ein durch die Kooperation kostenreduziertes Angebot, welches jedoch eine separate Anmeldung (wie im Fall der zuvor genannten Musikschule) erfordert.
...weiterführenden und Berufsschulen
Hierbei handelt es sich um Haupt-, Real- und Gesamtschulen, sowie Gymnasien.
Schüler(innen) aller dieser Schulformen haben die Möglichkeit, ein Praktikum in unserer Einrichtung zu absolvieren, so die Rahmenbedingungen es zu diesem Zeitpunkt erlauben. Das Praktikum kann zeitlich differieren.
Wir unterscheiden in:
- Tagespraktika (1-3 Tage)
- Blockpraktika (1-3 Wochen)
Im Vorfeld des Praktikums nehmen Schüler(in) oder Lehrer(in) mit uns Kontakt auf, bei erhaltener Zusage erhält der Kindergarten schriftliche Informationen über das Praktikum und die damit verbundenen Aufgabenstellungen seitens der Schule.
Bei mehrwöchigen Praktika kommt es in der Regel zu ein oder mehreren Praxisbesuchen der betreuenden Lehrkraft der Schule. Hierbei steht ein Gespräch mit der Erzieherin als Praxisanleiterin und dem(der) Schüler(in) im Vordergrund. Im Anschluss an das Praktikum wird dem(der) Schüler(in) eine Beurteilung erstellt, welche diese(r) an die Schule weitergibt.
Auf Wunsch der Schule stellen wir unser Berufsbild „Erzieher(in)“ auch an sogenannten Berufsbildungstagen in weiterführenden Schulen vor.
In der Vergangenheit hat die Realschule Bielstein dieses Angebot in Anspruch genommen.
Die Zusammenarbeit mit dem Berufskolleg Dieringhausen [Ausbildung zum(r) Erzieher(in), Kinderpfleger(in)] wurde zum 01.08.2005 neu konzipiert. So wird für die Ausbildung zum(r) Erzieher(in) ab diesem Zeitpunkt das Fachabitur vorausgesetzt und das Vorpraktikum durch eine zweijährige schulische Ausbildung (mit Blockpraktika) ersetzt.
Diese Blockpraktika können Studierende, nach Rücksprache mit uns, gerne in unserer Einrichtung absolvieren.
...Therapeuten und Frühförderstellen
Einer Zusammenarbeit mit den entsprechenden Fachkräften stehen wir offen und unterstützend gegenüber.
Die Möglichkeit zum Gespräch und zur Hospitation ist ebenfalls kontinuierlich gegeben. Unser Anspruch ist es, eine ganzheitliche Zielorientierung für jedes einzelne Kind zu erreichen.
Neben dem Haus früher Hilfen in Oberbantenberg und dem Haus für in Waldbröl arbeiten wir häufig mit ortsansässigen, niedergelassenen Therapeuten zusammen, gelegentlich kommt es auch zur Zusammenarbeit mit entfernteren Einrichtungen, wie z.B. der pädoaudiologischen (Schwerhörigen und Gehörlosen) Beratungsstelle Olpe.
Seit Dezember 2005 bietet Frau Helle, eine Logopädin der Sprachheilpraxis Harting und Nentwig aus Wiehl, in den Räumen unseres Kindergartens Sprachtherapiestunden (auf ärztliches Rezept) für betroffene Kinder unserer Einrichtung an.
...dem Gesundheitsamt
Einmal jährlich bietet das Gesundheitsamt Gummersbach (zahnärztlicher Dienst) eine zahnärztliche Untersuchung für alle Kindergartenkinder an.
Gleichzeitig wird einmal jährlich ein Hör- uns Sehtest für alle Nicht-Vorschulkinder unseres Kindergartens vom Gesundheitsamt angeboten. In besonderen Fällen, z.B. fraglichen Entwicklungsverzögerungen, außergewöhnlich vorzeitiger Schulreife,etc. kann ein Kind (auf Anregung von Erzieherinnen und/oder Erziehungsberechtigten) vom Jugendarzt des Gesundheitsamtes untersucht werden.
Alle, laut Infektionsschutzgesetz (IfSG) meldepflichtigen Krankheiten, wie Masern, Mumps, Röteln,… werden dem Gesundheitsamt von uns, auf dem Schriftweg, mitgeteilt.
Jede neu eingestellte Erzieherin wird vom Gesundheitsamt nach §43 Abs.1 über den Umgang mit Lebensmitteln unterrichtet.
…Kinderärzten(Innen)
Seit Herbst 2007 werden Eltern von den Erzieherinnen daran erinnert, wann eine kinderärztliche U-Vorsorguntersuchung ihres Kindes ansteht. Gleichzeitig wird ein Gesprächstermin mit den Erzieherinnen vereinbart. In diesem Gespräch wird den Eltern (ihr Einverständnis vorausgesetzt) der, von den Erzieherinnen ausgefüllte ausgehändigt. Der Bogen enthält Aussagen über soziale, motorische, kognitive und emotionale Kompetenzen des Kindes. Er sollte zur U-Untersuchung mitgenommen und dem Kinderarzt/der Kinderärztin ausgehändigt werden. Da es sich um ein standardisiertes Verfahren handelt, kennt diese/r den Bogen und wird mittels ihrer/seiner eigenen Untersuchungsergebnisse und unter Zuhilfenahme des Vorsorgebogens gegebenenfalls gezielte Fördermaßnahmen anregen und einleiten.
...sonstigen Institutionen
In den umliegenden Dörfern des Kindergartens findet ein reges Vereinsleben statt.
Viele unserer Kindergartenkinder bilden den Nachwuchs. Der gegenseitige Kontakt zwischen den Vereinen und unserem Kindergarten führt zu einem aktiven Erfahrungsaustausch und zu einer intensiven Zusammenarbeit.
An dieser Stelle sei (als ein Beispiel für viele) die Zusammenarbeit mit dem Verschönerungsverein Alferzhagen erwähnt, welcher den Martinszug des Kindergartens übernommen hat und seitdem diesen als Veranstaltung für die Öffentlichkeit organisiert, wobei die aktive und passive Beteiligung für alle Erzieherinnen unseres Kindergartens außer Frage steht.
Für die Zusammenarbeit mit allen Vereinen gilt:
Bei Jubiläen oder sonstigen außerordentlichen Großveranstaltungen ist die gegenseitige Teilnahme selbstverständlich.
... Bäckerei, Krankenhaus, Feuerwehr, Polizei, Pferdehof, Förster, etc.
Im Rahmen von Projekteinheiten (zumeist für die Vorschulkinder) arbeiten wir mit allen in oben genannten Berufsfeldern tätigen Personen zusammen.















